MÜNCHEN

33rpm Bar


ADRESSE

Stubenvollstraße 2 81667 München

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Haidhausen

ÖFFUNGSZEITEN

19 bis 1 Uhr (2 Uhr)

WEB arrow Die 33rpm Bar

JEDER DRINK EINE ERINNERUNG

Schon Nitsche wusste: „Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.“ Ganz nach dieser Feststellung ist das 33rpm eine bargewordene Ode an die einzigartige und wahrhaftige Musikleidenschaft, die Generationen verbindet. Wem sich beim Namen der Bar zunächst Fragezeichen auftun, der sollte in das Retro-Kleinod in Haidhausen erst recht eine kulinarisch-sinnliche Bildungsreise einplanen.

33rpm, die Abspielgeschwindigkeit von Schallplatten – nicht nur bei vielen Stammgästen lösen sowohl Barname, als auch Atmosphäre und Hintergrundakustik wohlig romantische Gefühle aus, erzählt Barchef Oliver Voss. Manch einer habe ihm sogar schon erzählt, dass er bei dem eben gehörten Song den ersten Kuss bekommen habe. Ja, das Team hinter dem Tresen – der nicht nur Blickfang, sondern pulsierendes Herz der Bar ist – erfreut sich gern an dem ein oder anderen Musikplausch mit den Gästen. Denn die Erfahrung zeigt: Die Erinnerungen an die eigenen Vinyl-Ära lassen nie lange auf sich warten. Meist nicht einmal bis der erste Drink kredenzt ist.

Zusammen mit dem Jams Music Hotel bildet das 33rpm ein musikalisches Gastro-Duo, das seines Gleichen sucht. Ebenso wie gute Musik, ist auch gelungenes Design dabei eine musische Sprache, die die Macher der Location beherrschen und die die Herzen der Gäste hier im Speziellen berührt. Ein Ort an dem die visuelle, die akustische und die geschmackliche Ebene gelungen miteinander verschmelzen. Und der vermag sowohl für Connaisseur am Glas, als auch am Plattenspieler, die perfekte Atmosphäre zu schaffen. Ein besonders atmosphärischer Rahmen für den Genuss von Drinks, die entspannt, aber nie belanglos daherkommen.

VIELEN BESUCHERN KOMMEN BEI UNSERER MUSIKALISCHEN UNTERMALUNG ERINNERUNGEN AN FRÜHER. ZUM BEISPIEL AN DEN ERSTEN KUSS.

33rpm Bar
33rpm Bar
33rpm Bar
Tresenkunst, die sich selbst nicht zu ernst nimmt

Dabei bleibt das Team um Barchef Oliver Voss sehr bescheiden. Mit den „Mixologen“ der Stadt will man sich nicht vergleichen. Stattdessen vielmehr einen Ort erschaffen, an dem nicht nur über die Bandbreite namhafter Cocktail- und Spirituosenklassiker gefachsimpelt wird, sondern an dem eben die Freude am Genuss – dem liquiden und dem zur Musik – gefühlt, gelebt und gefeiert wird.

Musik wird im 33rpm als Sprache der Leidenschaft verstanden, die übrigens nicht nur mit einem der musikalisch benannten und kreativ erdachten Cocktail-Neuinterpretationen, sondern durchaus auch mal mit einem guten Wein gesprochen werden darf.

Auf einem sehr hohen Standard in das Konzept eingegliedert, sprechen die Drinks von Barchef Oliver und Co. ihre ganz eigene Sprache. Als Basis greifen sie dabei häufig aus der Mode geratene Klassiker auf, an die sich normalerweise eher Bartender halten, deren liquider Output als Massenware funktioniert – knallbunt, süß und klebrig. Die Drink-Rebellen des 33rpm schaffen gegen all diese Klischees mit ihren Neuinterpretationen Cocktails, die unter anderem der totgeglaubten Piña Colada zu neuem Ruhm verhelfen. All die wiederbelebten Classics werden dann noch mit echten Hit-Song-Titeln benannt – natürlich passend zu ihren geschmacklichen Nuancen – und vollenden damit die Ode an die lokale Bar- und Musikkultur, die einst Größen wir Mick Jagger in die Stadt brachte.

Und währen die Schallplatte sich weiterdreht, wir den gesäuselten Zeilen von Frank Sinatra und seinem Girl from Ipanema lauschen und an der Wiederentdeckung der Piña Colada nippen – leichter Kokosschaum geküsst von fruchtiger Ananas – können wir nicht umhin, uns an die guten alten Zeiten am Strand von Rimini zu erinnern. Und an die erste große Teenie-Liebe. Ach 33rpm, danke dir für diese Erinnerungsmomente. Für alle da, für jeden anders.